Narzissenzwiebeln
Narzissenzwiebeln für einen fröhlichen Frühling, von der Mini-Osterglocke Tête-à-Tête bis zur duftenden Thalia. Wühlmäuse meiden sie, und sie kommen jedes Jahr wieder. Jetzt im Herbst pflanzen. Narzissenzwiebeln für einen fröhlichen Frühling, von der Mini-Oster...
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Narzissenzwiebeln: Osterglocken und Narzissen für einen fröhlichen Frühling
Wenn die ersten Osterglocken ihre goldgelben Trompeten öffnen, ist der Winter vorbei. Mit Narzissenzwiebeln, die du im Herbst pflanzt, hast du von Februar bis in den Mai Blüten im Garten: von kleinen Mini-Narzissen im Topf neben der Haustür bis zu großen Trompetennarzissen, die im Rasen leuchten. In dieser Kollektion findest du frühe und späte Sorten, einfache und gefüllte Narzissen in Gelb, Weiß, Creme und zartem Apricot.
Narzissen gehören außerdem zu den zuverlässigsten Zwiebelblumen überhaupt. Mäuse und Wühlmäuse lassen die Zwiebeln in Ruhe, sie überstehen auch strenge Winter, und am richtigen Platz kommen sie jedes Jahr wieder, oft mit mehr Blüten als im Vorjahr. Es lohnt sich also, Narzissen als Zwiebeln zu kaufen und im Herbst selbst zu setzen. Hier erfährst du, wann und wie tief du pflanzt, welche Sorten zu deinem Garten passen und was nach der Blüte zu tun ist. Lust auf weitere Zwiebeln? Stöbere in unserem gesamten Sortiment an Blumenzwiebeln.
Warum Narzissen?
Wer einmal Osterglocken-Zwiebeln setzt, hat jahrelang Freude daran. Das macht Narzissen so besonders:
- Wühlmaussicher: die Zwiebeln enthalten Stoffe, die Nager nicht mögen. Mäuse und Wühlmäuse fressen sie deshalb nicht, anders als Tulpen und Krokusse.
- Jedes Jahr wieder: Narzissen verwildern gut und breiten sich aus. Einmal pflanzen, viele Jahre Blüten.
- Frühe Blüte: die ersten Sorten öffnen sich schon im Februar, wenn der Garten sonst noch kahl ist.
- Für jeden Platz: im Beet, im Rasen, unter Bäumen und in Töpfen und Kübeln.
- Duft: Sorten wie Thalia und die Dichternarzisse Recurvus verströmen einen feinen, zarten Duft.
Wann Narzissenzwiebeln pflanzen?
Die beste Zeit, um Narzissen zu pflanzen, ist von September bis November. Sie kommen früher in die Erde als Tulpen, weil sie schon im Herbst Wurzeln bilden möchten. Je früher die Zwiebeln im Boden sind, desto besser wachsen sie vor dem Winter ein. September und Oktober sind deshalb ideal, vor allem für frühe Sorten wie February Gold und Tête-à-Tête.
Osterglocken pflanzen: wann ist es zu spät?
Bist du etwas später dran, ist das kein Problem. Solange der Boden nicht gefroren ist, kannst du Osterglocken auch im November und sogar im Dezember noch setzen. Sie blühen dann etwas später und im ersten Jahr vielleicht weniger üppig, holen das im Jahr darauf aber wieder auf.
Wie tief Narzissen pflanzen?
Für Narzissen gilt dieselbe Faustregel wie für andere Blumenzwiebeln: zwei- bis dreimal so tief, wie die Zwiebel hoch ist. Große Narzissen setzt du etwa 15 Zentimeter tief, Mini-Narzissen wie Tête-à-Tête 8 bis 10 Zentimeter. Im Zweifel lieber etwas tiefer als zu flach: Tief gesetzte Narzissen stehen stabiler und blühen länger gut.
Narzissen pflanzen in fünf Schritten
- Standort wählen: Narzissen mögen Sonne bis Halbschatten. Auch unter laubabwerfenden Bäumen fühlen sie sich wohl, weil sie blühen, bevor die Bäume austreiben.
- Auf Durchlässigkeit achten: der Boden darf feucht sein, aber nicht nass. Schweren Lehm verbesserst du mit etwas Sand oder Kompost.
- Spitze nach oben: setze die Zwiebeln mit der Spitze nach oben, mit 10 bis 15 Zentimetern Abstand.
- In Gruppen pflanzen: Narzissen wirken in Tuffs ab zehn Stück am schönsten. Rechne mit 25 bis 50 großen Narzissen pro Quadratmeter, bei Mini-Narzissen gern doppelt so viele.
- Andrücken, fertig: fülle das Pflanzloch mit Erde und drücke sie leicht an. Den Rest erledigt die Natur.
Wann blühen Narzissen?
Die Narzissensaison ist lang: von Februar bis Mai. February Gold und Tête-à-Tête öffnen sich als Erste, oft schon im Februar oder Anfang März. Im März und April folgen die großen gelben und weißen Sorten wie Carlton und Mount Hood sowie die gefüllten Narzissen. Thalia blüht im April, und die Dichternarzisse Recurvus beschließt die Saison im Mai. Rund um Ostern stehen also fast immer Osterglocken in Blüte, daher auch ihr Name.
Kombinierst du frühe und späte Sorten, blühen monatelang Narzissen. Sie passen außerdem wunderbar zu anderen Frühlingsblühern: Setze sie zusammen mit blauen Krokussen für einen frühen Kontrast oder mit Tulpen, die die Blüte im April und Mai übernehmen.
Welche Narzissen passen zu dir?
Narzissen gibt es in viel mehr Formen als die bekannte gelbe Trompete. In unserem Sortiment findest du Sorten für jeden Platz und jeden Geschmack.
Mini-Narzissen: Tête-à-Tête und White Petticoat
Tête-à-Tête ist die bekannteste Mini-Narzisse: etwa 15 bis 20 Zentimeter hoch, goldgelb und oft mit zwei oder drei Blüten pro Stiel. Perfekt für Töpfe, Balkonkästen und den vorderen Beetrand. White Petticoat ist eine zierliche weiße Narzisse mit einer Blüte in Form eines Reifrocks, ideal für den Steingarten oder ein sonniges Plätzchen im Rasen.
Frühe Narzissen: February Gold
February Gold macht seinem Namen alle Ehre. Diese goldgelbe Narzisse mit leicht zurückgeschlagenen Blütenblättern öffnet sich als eine der ersten und verwildert hervorragend im Rasen und unter Sträuchern.
Großblumige Narzissen: Carlton, Mount Hood und Large Cupped Mix
Carlton ist eine klassische, leuchtend gelbe Osterglocke mit großer Krone auf kräftigem Stiel. Mount Hood ist eine Trompetennarzisse, die cremegelb aufblüht und dann reinweiß wird. Mit dem Large Cupped Mix bekommst du eine abwechslungsreiche Gruppe großkroniger Narzissen in verschiedenen Tönen.
Gefüllte Narzissen: Golden Ducat, Ice King und Replete
Gefüllte Narzissen haben volle, üppige Blüten. Golden Ducat ist tiefgelb, Ice King kombiniert weiße Blütenblätter mit einer gekräuselten, cremegelben Mitte, und Replete hat ein auffallend lachsrosa Herz. Lieber eine Kombination? Dann wähle den Double Mix.
Wild- und Duftnarzissen: Thalia und Recurvus
Thalia ist eine elegante weiße Narzisse mit zwei bis drei nickenden, duftenden Blüten pro Stiel. Recurvus, auch Dichternarzisse oder Fasanenauge genannt, hat weiße Blütenblätter um ein kleines gelbes Auge mit rotem Rand und duftet herrlich. Auch der Botanical White Mix bringt diese natürliche, zurückhaltende Ausstrahlung in deinen Garten.
Narzissen für jeden Platz im Garten
Im Rasen und unter Bäumen
Narzissen sind ideal zum Verwildern. Wirf eine Handvoll Narzissenzwiebeln über den Rasen und setze sie dort, wo sie landen: So entsteht ein natürliches Bild. Mähe erst, wenn das Laub gelb geworden ist, meist etwa sechs Wochen nach der Blüte. Weitere Zwiebeln, die sich von selbst ausbreiten, findest du bei unseren Blumenzwiebeln zum Verwildern.
Im Beet
Im Beet setzt du Narzissen in Gruppen zwischen Stauden. Deren austreibendes Laub verdeckt später die einziehenden Narzissenblätter. Kombiniere sie mit Hyazinthen für Farbe und Duft am selben Platz.
Im Topf und auf dem Balkon
Mini-Narzissen wie Tête-à-Tête sind Favoriten für Töpfe und Kübel. Wähle ein Gefäß mit Abzugsloch und einer Drainageschicht, zum Beispiel aus unseren Töpfen und Körben für draußen. Du kannst sie auch in Schichten mit anderen Zwiebeln kombinieren oder eine fertige Blumenzwiebel-Mischung wählen.
Narzissen nach der Blüte
Narzissen sind pflegeleicht, doch mit ein paar einfachen Handgriffen nach der Blüte bleiben sie jahrelang schön:
- Verblühtes entfernen: schneide welke Blüten ab, damit die Pflanze keine Kraft in Samen steckt.
- Laub stehen lassen: über die Blätter versorgt sich die Zwiebel für das nächste Jahr. Schneide oder mähe sie erst, wenn sie gelb sind, und knote oder falte sie nicht zusammen.
- Leicht düngen: etwas Blumenzwiebeldünger oder Kompost nach der Blüte hilft der Zwiebel, Reserven aufzubauen.
- Dichte Horste teilen: blüht eine Gruppe nach einigen Jahren schwächer, grab sie nach dem Einziehen des Laubs aus, teile die Zwiebeln und setze sie im Herbst neu.
- Topf-Osterglocken auspflanzen: Narzissen, die du im Frühjahr im Topf kaufst, kannst du nach der Blüte samt Ballen in den Garten setzen. Im nächsten Jahr blühen sie dort wieder.
Alle Teile der Narzisse sind beim Verzehr giftig. Bewahre die Zwiebeln außer Reichweite von Haustieren und kleinen Kindern auf und lagere sie nie neben Speisezwiebeln. Stellst du Narzissen in eine Vase, lass die Stiele vorher ein paar Stunden allein stehen: Ihr Schleim lässt andere Blumen sonst schneller welken.
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